25. Januar

Heute ist der Witz des Jahres passiert. Auf einmal, war unserer Internet weg. Also Handy angerufen, was denn los sei. Da kam so eine komische Antwort, sie wissen bescheid und wenn das Wasser weg ist, dann geht es wieder. Was soll man damit Anfangen? Antwort kam etwas später. Erst mal, gemeckert, denn wenn alles über der Erde in einem Kabelgewirr rumhängt, wieso muss dann das Wasser weg. Antwort kam dann heute Abend. Waren mit dem Bus unten in Varna und sind dann an unserem Anbieter vorbei gekommen. Es war aber schon 19 Uhr, hätte also alles dunkel sein müssen. Auf der Straße stand ein großer Wagen mit Pumpe und alles hell erleuchte. Da wird man ja mal Neugierig. Also näher ran und geschaut. Da sind die am Keller auspumpen und was für Massen. Schon ins Grübeln gekommen, Anbieter und Keller im Wasser. Also nachgefragt und dann haben wir erst mal Danke gesagt und gesehen das wir das Weite finden. Denn wir wollten nicht vor den Leuten laut los lachen, sie können nichts für ihre doofen Chef’s. Es ist wirklich wahr, was ihr jetzt auch gedacht haben werdet. Die Server des Anbieters hat man wirklich in die maroden Keller und den Büro’s aufgestellt. Alle Server sind hin und hochgegangen. Das war ja zu erwarten. Selbst in Deutschland, wo Kanalisation, Abdichtung und sowas ja schon Standard sind, würde keine Anbieter auf die Idee gekommen seine Server unter der Erde in einem normalen Keller zu stellen und zu hoffen, es wird schon nichts passieren. Hier hat mal wieder die Gier und die Logik von einer bestimmten Gruppe von Bulgaren, das Chaos perfekt gemacht. Viel Geld in kurzer Zeit verdienen, aber nichts Investieren. Toll gemacht. Da freut es einen, wenn man dann andere Trifft, die das nicht so machen oder wenigstens vorher Nachdenken.  Danke das es Euch hier in Bulgarien auch gibt. Das Ausführlich davon kommt dann in das Kurzgeschichten Buch über Bulgarien, was im Mai erscheinen wird. Titel der Kurzgeschichte wird dann sein: “ Wie versenke ich einen Server „. So werden in diesem Buch einige Geschichten auftauchen, die über solche Begebenheiten handeln, die uns oder andere hier in Bulgarien so passiert sind. Aber sie werden fast alle mit dem lachenden Auge geschrieben werden. Es sei den es geht nicht anders, dann werden sie auch traurig sein.

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2 Kommentare zu “25. Januar”

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