5. April “ Der erste Cherkovo-Fisch“

Am 2 Tage haben wir dann Vasko kennen lernen dürfen. Er ist hier sowas wie der Typische weil keine Arbeit „Ich trink mein Bier“ Mensch. Aber wir haben mit ihm von Anfang an eine offene Art gefunden und er hat verstanden Leistung für Leistung. Das heißt, er fischt im Bach ( Was er sehr gut kann, keiner hat mehr in kürzerer Zeit.), wir nehmen ihn dann welche ab, wenn wir brauchen und wollen. Ich brauche Hilfe im Garten oder beim Holz, er fasst an und bekommt dafür dann sein Lohn. So sieht er auch, wenn er was tut, das es sich lohnt. Was er dann natürlich mit dem Verdienten macht ist sein Ding. So ist mir und ihm geholfen. Er ist so ein lieber Kerl, aber ist klar, wenn in Deutschland schon die schwächeren hinten überfallen. Wie soll es dann in einem Land wie Bulgarien sein. Man spricht hier von über 13 Prozent Arbeitslose, aber hier auf dem Dorf würde ich mal auf locker 50 Prozent hoch steigen lassen. Wie soll da der Schwache noch eine Hoffnung haben und mit 55 ist auch in Deutschland nicht mehr leicht einen Job zu finden. Also sucht man den Weg und hilft ihm und wir haben dann frischen Fisch, Eier oder Hilfe beim Garten und so.

Fisch oben Fischgebraten

Der Fisch war richtig lecker, selbst Karin fand ihn gut. Sie isst sonst kaum Fisch. Ist halt ein Vorteil, wenn er frisch ist und der Transportweg nur knapp 150 Meter ist.

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