12. April „Begegnungen der anderen Art“

Hi Heute mal wieder ein kleiner Wink mit dem PC an alle. Ja ich weiß, war jetzt 2 Tage nicht am schreiben (Jedenfalls nicht hier). Nun kommen mal wieder ein paar Zeilen. Also unsere Bürgermeisterin würde man nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennen. Sie sieht nicht besonders gekleidet aus oder sowas, nein sie wirkt wie alle älteren Damen hier aus dem Ort. Sie hat, als sie das Amt übernahm eine schwere Hürde mitgenommen. Der alte Bürgermeister, war wie der Bürgermeister von Karnobat in der gleichen Partei und sie haben hier wohl etlich Gelder hinlaufen lassen. Als die Taschen dann voll genug waren, war der Bürgermeister von Cherkovo weg. Man konnte leider die Wege der Gelder nicht klar auf das Versagen von Karnobat zurückverfolgen und so sitzt dort immer noch der Gleiche im Rathaus. Nur der Bürgermeister hier ist weg und mit ihm die Gelder. Nun hat sich unsere neue Bürgermeisterin damals bereit erklärt diesen Job zu machen und kämpft seit dem gegen Karnobat und den Unwillen Geld in das Dorf zu stecken. Dazu sei gesagt, sie ist eine andere Partei oder sogar frei und er nun mal anders, das ist dann auch sowas wie Willkür von ihm. Bloß er schadet damit ja nicht der Bürgermeisterin, sondern den Menschen hier vor Ort. Nun macht sie auch abends öfters mal eine Runde durch das Dorf um zusehen, gibt es Probleme, hat wer sorgen oder, oder. Am Donnerstag ist sie nun bei uns vorbei und an der Seite von unserem Grundstück war eine Torbefestigung nicht ganz dicht. Da hat sie uns gleich bescheid gegeben, damit wir das Tor fest machen können und nicht wer dort einen Eingang sucht um zu klauen. Sie sagte auch noch, das es ihr nicht um die Leute aus dem Dorf geht, nein 5 Kilometer von hier ist ein anderes Dorf und das ist zu 85 Prozent in Hand von bulgarischen Zigeunern und die kommen hier schon mal schauen, um dann scheiße zubauen. Den unsere Gipsy (so werden sie hier von den Bulgaren genannt) sind in das Dorfgefüge eingebunden und man sitzt auch gemischt in der Bar, Engländer, Deutsche, Bulgaren und Gipsy bunt durcheinander. Wenn wer hier arbeit hat, werden immer erst Leute hier aus dem Dorf genommen um zu helfen. Hier ist schon ein festes Gefüge vorhanden, wo auch der Eine den Anderen akzeptiert. Nun war die letzten Tage wirkliches scheiß Wetter, kalt und viel Regen, da kam ich nun gut zum schreiben und bin endlich auf der Zielgeraden, somit schaff ich es das Buch doch noch in diesem Monat fertig zumachen.

Storchennest

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