14. April „Besuch bei Muttern“

Heute Morgen bin ich vor dem Aufstehen in das Taxi und dann nach Karnobat und weiter nach Sofia. Ich war dran mit dem Besuchen, ich wollte sie sehen und reden.  Dort bin ich gleich vom Bahnhof zum Hospiz und zu ihr auf das Zimmer. Es ging ihr wieder besser, sie hat Heute einen ihrer besseren Tage. Als sie aufgestanden war, habe ich mich mit ihr auf den Weg in den Park vor dem Haus gemacht. Es war soweit tolles Wetter, die Sonne schien sogar und wir setzten uns auf eine Bank. Nach einer Weile sind wir dann wieder rein, da Muttern es doch langsam frisch wurde, ist halt die Krankheit. Ich erzählt ihr von dem was so in Cherkovo läuft und wie ich mit dem Buch vorwärts komm. Auch das ich weiter fleißig am Tagebuch schreibe und es auch veröffentliche. Dann saßen wir noch so zusammen und es tat schon weh, zu wissen, das Muttern wohl nie unser neues Haus wieder zusehen bekommt. Ich habe versucht stark zu sein, aber sie merkt schon, das es mir schwer fiel. Sie gab mir Kraft und zu verstehen, das es gut sei. Ich wollte ihr dann zeigen, was wir so alles die letzten Tage gemacht haben. Also fuhr ich das Internet hoch auf dem Laptop und ging rein. Doch was sich mir da bot, wollte ich ihr eigentlich nie zeigen. In der einen Gruppe wo ich diesen Post nun immer mit reinsetze, weil es halt Bulgarien ist, wie es ist. Wurde ich massiv angegriffen, man ist der Meinung ohne je ein Buch von mir gelesen zu haben, von meinem Tagebuch auf alles Rückschließen zu können, was ich schreibe. Muttern lass die Texte und auch die Eigenartigen Nachrichten mit und sie hat nur den Kopf geschüttelt. Sie versteht nicht, wieso Menschen, die es nicht lesen wollen, es dann tun. Wie Menschen vor Neid so erniedrigend gegen andere schießen können. Was sie am wenigstens versteht, wozu sie, ihr Vater, ihre Mutter, wie ihre Kinder und all die anderen die je für Freiheit und Demokratie gekämpft haben, es taten. Ein Gruppenobermotz spielt sich zum Diktator auf und befiehlt, wer wie oft und wann schreibt. Menschen, den man die Meinung sagte, nach dem sie ein persönlich Angriffen versuchen auf breiter Front gegen ein zu schießen. Muttern hat nur so gesagt, was soll das. Wie können diese Menschen der Meinung sein, ein Urteil über ein anderen zu fällen ohne etwas zu wissen. Wie kann es in unserer Welt von Heute noch kleine Diktatoren geben, die denken sie wären Gott gleich. Sie versteht diese Menschen nicht. Hat sich dann extra die Gruppe von mir zeigen lassen und sagte dann ganz erstaunt: “ Was wollen die, da gibt es doch mindestens 3 Personen, die ich auf Anhieb sehe, die mehr in der Gruppe stellen und dann nicht mal ihr Eigentum nur aus Presse oder sonst woher.“ Überlegt euch mal eine Frau von 72 ist so fit und trifft solche Aussagen, da wollen andere erstmal hinkommen. Die Frage die dann kam haut mich richtig aus dem Latschen: “ Sag mal Frank brauchst du die Deppen eigentlich, mach die Tonne auf und schmeiße sie zu dem anderen Müll.“ Ich dachte nur so bei mir, Heute ist sie besonders Fit, sie sieht und merkt alles. Ich bin so froh dagewesen zu sein und Morgen früh gehe ich noch mal vorbei, muss erst gegen Mittag los. Ich werde die Stunden mit ihr genießen. Die Bilder Heute sind Blumen aus unserem neuem Garten, da Gestern ja Blumentag und das Lazeruswochenende war. Ich hatte einigen versprochen dies Heute zu zeigen.

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3 Kommentare zu “14. April „Besuch bei Muttern“”

  1. Hallo Frank,schön das du dich so um Muttern kümmerst und die Stunden mit ihr genießt.Schade das sie eure neues Domiziel nicht mehr Live sehen kann ;-( aber mach doch viel Fotos und auch von den großen Garten mit den schlnen Blumen da hat sie bestimmt Freude und iss Glücklich wo ihr jetzt wohnt 🙂 L.G.Kerstin

  2. Kurze Mitteilung von Muttern zu ihren Aussagen, die ich hier wiedergegeben habe. Bei Diktator, vor allem durch kleine und so, hat sie an Menschen gedacht, wie aus “ Ein Herz und eine Seele“, den Alfred.Der auch der Meinung ist, es geht nur um ihn und er sagt wo es langgeht. Ach noch ein Sorry von ihr, wenn Menschen vor einer 72 – jährigen Frau so hochfahren.

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