16. April „Der Kieselstein“

Einst lag am Ufer ein Kieselstein, er wollte Großes machen. Da sah er ein Stück Papier schwimmen auf des Wasser Wogen. Er wollte mit, auch bestaunt werden von Mensch und Tier beim schwimmen und tanzen auf des Wasser Wogen. Nun war aber das Meer nicht weit und der Stein schwer. So beschloss er das Papier mit sich zu reißen in die Tiefe. Packte es und sank tief. Im dunkel der Tief wollte lesen der Stein, konnte aber nicht verstehen. Er sprach ein anderen Stein an und suchte Hilfe. Doch dieser Stein nicht schlauer als er, konnte auch nicht lesen, was er las. Nun beschlossen sie, wir reißen das Papier weit in die Tiefsee und versenken es auf ewig und immer. Gesagt und getan, sie stießen sich an und brachten eine Lawine in Gang. Sie rutschen und rissen das Papier weit hinab. Es ist dunkel hier und keiner kann mehr lesen was geschrieben stand. Die Steine freuten sich, Sieg, Sieg, doch da eine Strömung sanft nahm das Papier mit ans Licht. Die Steine schauten hinterher, konnte nicht , den sie waren zu schwer. Blieben allein und verbitter im dunklen Grab, was sie sich selbst ausgruben. Das Papier kam ans Licht und wurd gefunden, frei und glücklich sanft sich wieder erhebt.

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