28. Mai “ Theater, Theater „

Ja wir haben hier in unserem kleinem süßem Dorf ein Kulturhaus aus dem Jahr 1967. Dieses hat ein richtigen Theatersaal, der für Kino, Theater und andere Vorstellungen gedacht war.

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Nun ist dieser Saal in den letzten 20 Jahren eher zum Lager umdekradiert worden und in Vergessenheit geraten. Selbst Menschen die hier in der Nähe lebten oder leben, wussten nicht mal, das Cherkovo solchen ein kleines tolles Juwel hat. Nun haben wir erstmal den alten Seiteneingang so geschlossen, das dort nicht jeder einsteigen kann. Denn dieses Haus, der Theatersaal und das Dorf ist ein Stück aus einem großem Ganzen. Doch dieses Ganze werden wir erst Stück für Stück der Welt vorstellen. Es ist halt sehr viel Arbeit, aber die wir hier gern machen, da wir diese Menschen und ihre Heimat lieben. Denn Heimat ist nicht die Sprache, die wir sprechen, Ist nicht das Land in dem wir Leben. Heimat sagt uns unser Herz, wenn wir sie gefunden haben. Nun ist erstmal der Saal dran, nach Bestandsaufnahme, steht fest, die Bausubstanz ist mit einem gut bis sehr gut zu bezeichnen. Das größte Problem ist die Decke in der Mitte des Saals, sie muss raus und neu gesetzt werden. Sie ist der einzige Ort in diesem Haus wo doch wirklich Asbest verbaut wurde. Da sie aber nur als Blickfang entstand und nichts mit dem eigentlichen Gebäude zu tun hat, reicht es sie rauszuholen. Auch die Grundstruktur ist erhaltbar, da sie aus Holz gefertigt wurde. Es ist wirklich nur die Mitte, wo es als Dämmung eingesetzt wurde. Klar Renovierung ist jetzt Stück für Stück angedacht. Sitzreihen raus, Bezüge neu beziehen( dafür schon in Kontakt mit einer Person, wo dann vielleicht Stoffe kommen.). Fußboden ist echter Parkett ( TOP), muss geschliffen werden, versiegelt und dann richtig gepflegt. Fenster müssen neu, schreiben dafür sind auch schon raus. Bühne selbst ist fast mit Reinigung und ein paar Neuerungen am schnellsten wieder in Gang zu bringen. Mit Farbe, Trockenbau und Arbeitseinsatz ist das Gebäude ohne Probleme wieder in ein Theater zu verwandeln. Da fällt mir folgendes ein.

Ja Wunder gibt es immer wieder, man muss nur dran Glauben und das tuen wir.

P.S.: Wer wen kennt, der Fundus, Gaderobe, Vorhänge usw. hat oder durch Renovierung eines Theater, was noch gut ist weiss. Einfach melden, Ideen, Material und auch anderes ist jeder Zeit Herzlich Willkommen. Die Menschen hier blühen regelrecht auf, den sie hoffen wieder. Sie verlassen ihr düsteres Tal von nur Alt werden, wenig Abwechselung, trist und ohne Zukunft. Sie sehen, wenn man anfasst und es tut, dann gibt es Hoffnung und das ist was alle hier wollen. Hoffnung in eine Zukunft und leben in ihrem wunderschönen kleinen Dorf.

27.Mai “ Die Zweite, Buch April“

Wie gesagt, nun ein kleiner weiterer Text. Dieser wird auch eher kurz, da ich nur mal ein bisschen Werbung in eigener Sache mache.  Am 30 April ist nun mein viertes Buch in den Handel gekommen. Ja ich habe es jetzt schon bei meinem Rekordversuch auf 4 Bücher in 12 Monaten geschafft. Hoffe auch die 12 im Dezember stehen zu haben. Auch wenn einem das manchmal sehr schwer fällt und viele Arbeiten auch außen herum gemacht werden müssen.  Nun habe ich es geschafft. Es ist ein Buch geworden was Kunst mit einer literarischen Reise in einem Zug kurz nach der Jahrhundertwende 1900 verbindet. Der einfache aber auch sehr direkte Titel ist

“ Träumereien in Schwarz“ 

Eingang-Cover

 

Das ist das Coverbild. Hier der passende Link zu Amazon.

http://www.amazon.de/Tr%C3%A4umereien-Schwarz-Frank-Fr%C3%BChbrodt/dp/3735721257/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1401217872&sr=8-3&keywords=frank+fr%C3%BChbrodt

Besonderheit beim E-Book ist, das es zur Zeit für einen Vorzugspreis von 4,99 Euro zu haben ist und hinterher für 8,99 Euro. Dieser Preis gilt in etwa noch bis Ende Juni.

Die Künstlerin Karin Frühbrodt lädt in diesem Buch zum Träumen ein. Sie nimmt sich der Farbe Schwarz als Dominante in ihren Bildern an und zeigt auf ihre unwiederbringliche Art, daß man auch mit Schwarz träumen kann. Ihre Bilder erzählen alle ihre eigenen Geschichten. Lassen den Menschen aus dem einfachen, normalen Leben in eine Welt voller Farbe eintauchen, auch wenn schwarz dominiert. Denn auch schwarz bedeutet Farbe und kann Lebenslust und pure Freude darstellen. Sie zeigt wie unterschiedlich man diese Farbe als Hauptbestandteil einsetzten kann, ohne dabei düster und dunkel zu erscheinen. Sie zeigt wie man träumen kann und doch eine der dunkelsten Farben dieser Welt dazu benutzen kann. Ihr ist der Spagat gelungen, einer Farbe wie Schwarz auch sein Leben einzuhauchen. Sie zeigt damit wieder einmal der Welt welche Vielfalt in den einzelnen Farben vorhanden ist. Es entstanden Werke, die die Vielfalt von Träumen widerspiegelt. Ob man sich nun gern in seinen Träumen mit einem Ort oder mit einer bestimmten Sache auseinandersetzt. Natürlich gibt es auch die Alpträume, aber jedes Bild von seiner positiven Seite gesehen, schafft es das Wort Alp aus dem Traum zu nehmen. Die Künstlerin hat sich dabei weit in das Verstehen von Schwarz gewagt und auch die Düsternis davon ergründet. Am Ende gelang es ihr, Schwarz als Farbe zu sehen und darzustellen, wie jede andere Farbe. Sie hat sich selbst in Gedanken immer wieder an Orte und Begebenheiten versetzt, um sich der Schönheit der Dinge bewußt zu werden. Zum Beispiel einen Kopfhörer als Traum zu sehen, heißt sich mit ihm selbst zu beschäftigen. Ihm seine einfache materielle Wirkung zu entziehen und sein Sein als Ganzes wahrzunehmen. Denn für viele Menschen ist er mehr als nur ein Ding. Er ist, der der ihnen erlaubt in Welten abzutauchen, ohne das andere stören oder belästigt werden. So ist es ihr gelungen einfache materielle Sachen in einem neuem Licht erschein zu lassen. Aber auch Situationen wiederzugeben und den Betrachter in eine Traumwelt zu entführen. Da diese Traumwelt der Menschen nun aber sehr riesig ist, behandeln wir in diesem Buch 30 einzelne Welten. Die eine oder andere Welt wird sich mit einer anderen vermischen, aber so ist das nun mal, auch in der Wirklichkeit der Träume. Nehmen Sie sich die Zeit und genießen Sie es in den Bildern ihre Traumwelt zu entdecken. Lassen Sie sich auf eine ungewöhnliche Reise ein, die Sie in die Welt der Träume entführt und Dinge von anderen Standpunkten aus sehen lassen wird.

27. Mai “ Zurück auf dem Schirm „

Hallo erstmal an Alle.  Ja ich weiß, war jetzt lange nicht hier, aber woanders auch eher minimal. Die letzte Zeit war mit viel Arbeit und Sorgen umbaut. Nun haben wir endlich mal wieder etwas Luft und auch die Sorgen sind deutlich kleiner geworden. Das Wetter ist jetzt in den letzten Tagen rasant von zu nassem Frühling zu kochendem Sommer gegangen. Folgen sind verdammt viele Schlangen ( auch wenn es Menschen gibt, die sagen hier in Bulgarien gibt es keine Giftschlangen), Störche sind mehr als satt von Massen von Fröschen, Schlangen, Fischen und Eidechsen. Die Jungen sind schon so groß, das man sie sehen kann und sie versuchen ihre ersten Flügelschläge zu machen. Hatte ja schon Fotos von der alten Schule hier mit bei, dort sind wir an einem Tag über eine Schlange von gut 1,80 Meter über den Weg gestolpert. Schön das sie auch schnell lieber weg wollte, statt sich mit uns zu zanken, wer den nun dort laufen könnte. Wir sind gerade dabei unsere 2 Heuernte zu machen. Ist natürlich bei 38 – 40 Grad in der Sonne super. Man schneide morgens, Mittags wenden, abends wegen Gewittergefahr einsammeln, am nächsten Morgen wieder ausbreiten und ab und zu wenden, Abends ist es fertig. Heu in 2 Tagen, für die erste Mahd habe ich 2 Wochen gebraucht um es zu trocknen, weil immer wieder Regen und zu kalt für hier war. Das mit dem Wetter sieht man aber auch an den Kirschen, sie sind zu klein und fangen an Rot zu werden, also kaum Fruchtfleisch um den Kern. Dafür haben wir die letzten Tage Sonne pur und im Schatten bis zu 36 Grad. Da mähen ist schon Schweißtreibend. Dafür habe ich mir Heute meine eignen Pool voll gemacht, siehe Foto, Abkühlung muss sein.

frank wanne

 

Jetzt zu unseren Sorgen, Muttern ging es die letzte Zeit gar nicht gut. Wir haben schon fast täglich damit gerechnet, das es vorbei ist. Nun ist sie aber wieder etwas stabiler und wir holen Luft. Ist natürlich bei viel Arbeit auch nicht immer leicht Sofia – Cherkovo hin und her zu fahren. Teddy ist immer noch in unseren Herzen und Köpfen, manchmal erwischen wir uns, wenn wir ihn und Frida rufen. Es fällt dann immer auf, da fehlt was. Aber langsam wird es in unserem inneren klar, das er für immer fehlt. Ich habe jetzt schon Angst vor dem Tag, wenn es heißt, Muttern geht jetzt für immer. Heute Abend, dann noch der Blog für mein neues Buch, kam am 30 April raus, aber mehr dann Heute Abend.